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Aufgaben von Zivis und FÖJlern
Die Arbeit im Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen spricht jeden
an, der sich für Natur und Umwelt interessiert und einsetzen
möchte.
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In der Biologischen Station bietet sich uns
Zivis und FÖJlern eine abwechslungsreiche und interessante
Beschäftigung. Gerade im Frühling und Sommer, wenn
die Natur aufblüht, führen wir viele Schulklassen
durch die Naturschutzgebiete und helfen bei Tier- und Pflanzenerfassungen
mit.
Die Naturschutzgebiete werden von der Biologischen Station betreut
und entwickelt. Dazu bedarf es nicht nur der Erfassung von Tieren
und Pflanzen, sondern auch einer sorgfältigen Pflege.
Beispielsweise rupfen wir Robinien und Japanischen Staudenknöterich
("entkusseln"), da diese konkurrenzstarken Pflanzen
das gesamte Gebiet überwuchern würden. Mäharbeiten
gehören ebenfalls dazu.
Damit die wissenschaftlichen Mitarbeiter auch draußen
kartieren - das bedeutet Pflanzen oder Tiere erfassen - können,
fahren wir in die Naturschutzgebiete und bereiten |
beispielsweise die unterschiedlichen Pflanzenversuchsquadrate
vor. Die seltensten Pflanzen an den verschiedensten Orten bekommt
man dabei zu sehen. Aber auch Amphibienzählungen werden
vorgenommen, ebenso wie das Aufbauen und Entfernen von Reusen.
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Bei all diesen Tätigkeiten bekommen wir
nicht nur einen Einblick in wissenschaftliche Methoden und lernen
die typischen Naturschutzgebiete des Niederrheins kennen, sondern
wir betreuen bedrohte Pflanzen und Tiere und gehen sensibler
mit der Natur um.
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Im Zivildienst engagieren wir uns noch auf einem
anderen Feld: Wir betreuen die Besucher, die sich im Infozentrum
über die Naturschutzarbeit informieren oder bei schönem
Wetter einfach die Natur genießen wollen. 1,5 Millionen
Menschen besuchen pro Jahr das Naturschutzgebiet "Krickenbecker
Seen". Damit die Natur dabei nicht zerstört wird,
benötigen die Leute Informationen über Wanderwege
und Erholungsorte. Denn nur so werden unberührte Plätze
nicht von Menschen beeinträchtigt.
Im Infozentrum gibt es eine Ausstellung, die sich jeder ansehen
kann und durch die Gruppen geführt werden können.
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Die
Ausstellungen wechseln halbjährlich, und wir Zivis
und FÖJler gestalten die Ausstellungen mit. Sie beziehen
sich immer auf Themen des Naturschutzes, zum Beispiel "Lebensraum
Wald" und "Warnen - Tarnen - Täuschen".
Außer der Führungen durch das Infozentrum bieten
die Zivis und FÖJler vier verschiedene Führungen an:
Tour um die Krickenbecker Seen, 7,5 km (Erwachsene). Alles rund
um Entstehungsgeschichte, Wissenswertes zur Kulturgeschichte
und zum Leben der Menschen am Niederrhein in der frühen Neuzeit
wird den Teilnehmern näher gebracht.
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Tour zu den Seen, 3 km (Erwachsene und Kinder). Es
wird weniger gewandert, aber der Inhalt der Tour ist der gleiche wie
oben.
Tour durch den Wald, 5 km (Kinder). Alle wichtigen Zusammenhänge
und Wechselbeziehungen des Waldes erleben die Teilnehmer selbst. Dazu
kommen noch Naturspiele, die den Wald erfahrbar machen.
Tour zu den Fledermäusen an den Krickenbecker Seen, 5 km (Kinder
und teilweise Erwachsene, nachts). Wird von allen als die spannendste
Tour empfunden, da die Tour vor allem Licht in den dunklen Ruf der
Fledermäuse bringt. Mit dem Stimmendetektor gehen die Zivis nach
draußen, erklären den Gruppen die Lebensweise der Fledermäuse
und identifizieren mit der Gruppe 3 bis 5 Fledermausarten.

Wenn das Wetter Pflegemaßnahmen oder Wanderungen verhindert, helfen
wir im Sekretariat, erledigen kleinere Arbeiten im Haus und bearbeiten
eigene Projekte wie die Verbesserung der Touren durch eigenes Material
oder die Pflege dieser Internetseite.
Copyright © 2010 Biologische Station Krickenbecker Seen e. V.
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