Neuer Kurzfilm zum Brachter Wald Auf den Internetseiten der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege findet man seit neuestem einen Kurzfilm zum Naturschutzgebiet Brachter Wald, der die Besonderheiten dieser mit Abstand größten Eigentumsfläche der NRW-Stiftung vorstellt.
NEU: Veranstaltungsprogramm 2010! Das brandneue Veranstaltungsprogramm 2010 mit allen Wanderungen und Vorträgen ist online. Wie immer ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen gratis!
Natürlich erhalten Sie das Programm im Infozentrum Krickenbecker Seen auch in gedruckter Form. Auf Wunsch kann es auch zugeschickt werden.
Fotoausstellung „Mitteleuropäische Landschaften und deren Bewohner“ eine Ausstellung auf Leinwanddruck
vom 15. Januar bis 28. Februar 2010
Für Thomas Brocher aus Mönchengladbach und Frank Düring aus Dormagen ist die Naturfotografie ein Ausgleich zu Beruf und Alltag. Ihre Motive suchen und finden sie vor allem im weiteren Umkreis von Mönchengladbach, im Ruhrgebiet, in den Mülheimer Ruhrauen und in der Grooten Peel (Holland). Fototouren mit und ohne Familie führten sie aber auch in den Harz, nach Helgoland, in den Bayrischen Wald und nach England/Schottland.
Die Hobbyfotografen, die Vollmitglieder in der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) sind und bereits erfolgreich an Fotowettbewerben teilnahmen, zeigen im Infozentrum mehr als 25 großformatige, brillante, auf Leinwand gedruckte Naturfotos.
Die Fotoausstellung ist während der normalen Öffnungszeiten des Infozentrums mittwochs bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die Rückkehr der verlorenen Brutvögel Das Rohrdommelprojekt der Biologischen Station
Ausstellung, 16. Dezember 2009 bis 09. Juni 2010
Die Zeit der breiten Röhrichtgürtel am Rand der Krickenbecker Seen ist seit den 1970er Jahren endgültig vorbei. Mit dem Schilf verschwanden auch zahlreiche Vogelarten, die auf diesen einzigartigen Lebensraum zwischen Wasser und Land spezialisiert sind. Nur noch vereinzelte Restbestände lassen heute erahnen, was einst mit „Rohrwald“ treffend beschrieben war.
Doch ein Projekt lässt hoffen: Die Biologische Station Krickenbecker Seen hat die einmalige Chance, der Rohrdommel, die in NRW seit fast zwanzig Jahren nicht mehr brütet, und anderen Röhrichtbewohnern durch die Wiedervernässung eines Niedermoorbereichs die Rückkehr in ihr angestammtes Brutgebiet zu ermöglichen.
Und tatsächlich scheinen die Bemühungen alles andere als ein „Schilfbürger-Streich“ zu sein: Welche Anstrengungen unternommen wurden und welche Gäste sich bereits im ersten Jahr eingefunden haben, zeigt die neue Ausstellung des Infozentrums Krickenbecker Seen.
Das Infozentrum ist mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
"Ein Zivi im Fernsehen" Michael Müller auf spiegel-online.de
Ein Filmteam von spiegel-online.de folgte im September dem Zivildienstleistenden Michael Müller der Biologischen Station einen Tag lang bei seiner Arbeit. Von der Pflegemaßnahme im Röhricht bis zur nächtlichen Fledermausexkursion war das volle Programm vertreten. Der Film liefert einen Einblick in die tägliche Arbeit der Biostations-Zivis.
30.000 Eintragungen auf www.vogelmeldung.de! www.vogelmeldung.de, die Internetseite der Biologischen Station für alle Vogelbeobachter am Niederrhein, verzeichnete Mitte Mai die 30.000ste Meldung! Zur Erinnerung: Erst im November 2008 erfolgte die 20.000ste Eintragung. Inzwischen sind 485 Melder registriert, die fleißig Beobachtungen und Fotos eingeben. Am häufigsten wird der schöne und auffallende Silberreiher gemeldet. Auch der Kranichzug wurde wieder gut dokumentiert. Spannend ist der aktuelle Durchzug von Greifvögeln wie Fischadlern und Milanen, oder den 68 Wespenbussarden, die am vergangenen Mittwoch 13.5. an den Krickenbecker Seen gezählt wurden. Ebenso spannend sind die Ansiedlungsversuche der Weißstörche. Aber auch echte Raritäten wie Kolkraben, Löffler oder der Mornellregenpfeifer bei Grefrath werden gesichtet.
Neu: Ornithologischer Bericht 2007 Die 12. Ausgabe des Ornithologischen Jahresberichtes 2007 für den Kreis Viersen beschreibt das Vorkommen von 206 der 213 im Jahr 2007 im Kreis Viersen festgestellten Vogelarten, darunter auch 10 Exoten. So fassten 15 ehrenamtliche Mitarbeiter der OAG Kreis Viersen und der Biologischen Station Krickenbecker Seen 16.992 Meldungen, sowie Wasservogelzählungen im ganzen Kreis und Brutvogel-Kartierungen im NSG Krickenbecker Seen übersichtlich zusammen. Da aus diesem Naturschutzgebiet die längsten Datenreihen vorliegen, ist eine Auswertung besonders informativ.
Dass das Jahr 2007 zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Ornithologie des Kreises Viersen zählt, ist vor allem den gleich 5 neuen Arten zuzuschreiben: Habichtsadler, Rötelschwalbe, Kuhreiher, Gänsegeier und Bienenfresser.
Weitere spektakuläre Nachweise wurden vom Eistaucher (3 Individuen), Nachtreiher, Singschwan, Berg-, Eider-, Trauer- und Samtente, Raufußbussard, Tüpfelsumpfhuhn, Schwalben- und Dreizehenmöwe, Küsten-, Weißbart- und Weißflügelseeschwalbe, Wiedehopf, Thunberg- und Trauerbachstelze, Seidenschwanz, Drosselrohrsänger, sowie Schwarzkopf-Ruderente und Schneegans erbracht.
Der Ornithologische Jahresbericht 2007 ist nun 163 Seiten dick und enthält 27 Farbfotos, 5 farbige Verbreitungskarten und eine Kreis-Karte zur Übersicht.
Der Bericht 2007 ist für 9,80 Euro (ggf. plus Porto) erhältlich im Infozentrum Krickenbecker Seen oder per Post bei der Biologischen Station Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 17, 41334 Nettetal, email: info@bsks.de, Internet: www.bsks.de
Auch die Berichte 2005 und 2006 sind noch in wenigen Exemplaren erhältlich.
Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Kreis Viersen und vom gesamten Niederrhein gibt’s wie immer auf ...
Von Osterglocken zu Osterhasen: Biologische Station und NABU suchen -nicht nur- Osterhasen
Ostern liegt dieses Jahr sehr früh. So früh, dass die gelben Osterglocken wirklich mal zu Ostern in voller Blüte stehen. Und die Osterhasen? Die sind doch aus Schokolade, mit bunter Silberfolie drumrum, werden Sie denken. Oder gibt es auch echte Osterhasen draußen in der Natur? Gehen Sie doch mal nachsehen!
Die Biologische Station Krickenbecker Seen und der NABU Naturschutzbund rufen dazu auf, zu Ostern auf die Suche nach echten Osterhasen zu gehen. Osterkaninchen, Osterrehe oder Osterigel dürfen es auch sein. Ebenso wie alle anderen Säugetiere. Die Naturkundler sind sehr dankbar für jede Meldung einer Säugetierbeobachtung, natürlich mit genauer Ortsangabe, gerne auch mit Foto.
Ziel der Aktion ist es, einen Verbreitungsatlas der Säugetiere im Kreis Viersen zu erstellen. Und dazu benötigen sie noch viele Beobachtungen aus allen Teilen des Kreises. Denn das Verbreitungsbild der 43 bei uns heimischen Arten ist noch längst nicht komplett.
Daher bitten die Biologische Station und der NABU um Ihre Mitarbeit. Wenn Sie bei Ihrem Osterspaziergang ein Kaninchen, ein Eichhörnchen oder einen Hasen sehen, melden Sie es so genau wie möglich, beispielsweise mit Ort, Straße und Hausnummer oder mit einer kleinen Karte. Meldungen können Sie an die Biologische Station Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 17 in 41334 Nettetal oder an peter.kolshorn@bsks.de schicken.
Erfolgreiche Biberexkursion Die Biberwanderung der Biologischen Station am Sonntag 17. Februar war sehr erfolgreich. 68 Personen, darunter auch 6 Kinder, hatten sich bei schönstem Winterwetter an der Schwalm bei Niederkrüchten-Overhetfeld eingefunden, um auf den Spuren des Bibers zu wandern.
Sie waren nicht nur aus dem Kreis Viersen angereist, auch aus Düsseldorf, Neuss und den Niederlanden waren interessierte Naturfreunde erschienen.
Zu sehen bekamen sie zwar keine Biber - die sind nachtaktiv -, aber zahlreiche vom Biber gefällte und abgenagte Bäume, die eindrucksvoll das Vorkommen unserer größten, bis zu 30 Kilogramm schweren Nagetierart an der Schwalm belegten.
Neue Vogelbeobachtungshütte Im Lüsekamp bei Niederkrüchten steht seit der Jahreswende eine neue Vogelbeobachtungshütte. So können die Brutvögel in den Feuchtwiesen und die an den neuen Artenschutzgewässern rastenden Wat- und Wasservögel beobachtet werden, ohne sie zu stören. Man steht gut geschützt unter einem festen Dach und kann sein Fernglas oder Spektiv durch eine der Sichtluken richten, die in unterschiedlicher Höhe angebracht sind.
Der Bau der Hütte erfolgte im Auftrag des Forstamts Mönchengladbach (jetzt Forstamt Niederrhein) unter fachlicher Begleitung der Biologischen Station Krickenbecker Seen. Die Finanzierung übernahmen die Euregio (über INTERREG) und das Land NRW.
In Kürze soll noch eine Infotafel mit Hinweisen zum Lebensraum und zu den hier lebenden Vogelarten aufgestellt werden.
250.000ster Besucher im Infozentrum Am 30.11. konnte der 250.000ste Besucher im Infozentrum Krickenbecker Seen begrüßt werden. MdL Christian Weisbrich, Vorsitzender des Fördervereins, überreichte dem Jubiläumsgast und seiner Frau im Namen der Biologischen Station einen Naturführer.
Vor elf Jahren wurde am Hinsbecker Bruch das Infozentrum Krickenbecker Seen eröffnet. Ziel war es, die Bevölkerung mit der heimischen Natur besser vertraut zu machen und so Lobbyarbeit für den Schutz der Natur zu betreiben. Die Zahl der Schulklassen und Einzelbesucher stieg seit der Eröffnung erfreulicherweise kontinuierlich weiter an. Im Jahr 2006 lag die Zahl der Infozentrumsbesucher bei knapp 43.000.
Die zurückliegenden Ausstellungen fanden bei den Besuchern großen Anklang. Viele Gäste lobten besonders die liebevoll erstellten Wechselausstellungen des Infozentrums, die ohne finanzielle Hilfe des Fördervereins nicht realisiert werden könnten. Etwa halbjährlich wird ein neues aktuelles Thema aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz präsentiert. Bis Mitte Dezember zeigt das Infozentrum die Ausstellung „Von Schaumschlägern und flinken Küken – Kinderstuben in der Natur“.
Ornithologischer Bericht erschienen Die 10. Ausgabe des Ornithologischen Jahresberichts für den Kreis Viersen ist erschienen. Sie beschreibt die im Jahr 2005 nachgewiesenen 190 Arten übersichtlich und informativ. Zu vielen Brutvogelarten gibt es detaillierte Bestandsangaben und Hinweise auf Bestandsveränderungen. Aber auch Raritäten wie Weißbart-Seeschwalbe, Zistensänger, Thorshühnchen und Seidenschwanz sind ausführlich und mit Fotos dargestellt.
Der 147 Seiten umfassende Bericht wurde von einem 14-köpfigen Team der Biologischen Station Krickenbecker Seen und der OAG Kreis Viersen erstellt. Er enthält 16 Farbfotos und 5 farbige Verbreitungskarten.
Der Bericht 2005 ist für 9,80 Euro (ggf. plus Porto) erhältlich im Infozentrum Krickenbecker Seen oder per Post bei der Biologischen Station Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 17, 41334 Nettetal, email: info@bsks.de, Internet: www.bsks.de
Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Kreis Viersen und vom gesamten Niederrhein gibt’s wie immer auf
Infozentrum Krickenbeck: runderneuert Nach kompletter Neugestaltung der Ausstellung bietet das Infozentrum Krickenbecker Seen neue Attraktionen:
- informative Landschaftsmodelle
- eine interaktive Präsentation zu heimischen Vögeln und Fledermäusen
- einen "Hörraum" als neuartiges Sinneserlebnis
- und natürlich den Aussichtssteg mit Blick über das Hinsbecker Bruch.
Die Öffnungszeiten sind unverändert:
April bis Oktober: Mittwoch - Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
November bis März: Mittwoch - Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei!
Wandern im Naturschutzgebiet "Brachter Wald" Das ehemalige Munitionsdepot Brüggen-Bracht, heute Naturschutzgebiet "Brachter Wald", ist das größte und bedeutendste Naturschutzgebiet im Kreis Viersen. Es ist durch 6 Zugänge für Wanderer und Radfahrer sowie 3 farbmarkierte Rundwege mit verbindenden Radwegen in einer Gesamtlänge von über 30 km erschlossen.
Neu sind die aktualisierten Infotafeln der NRW-Stiftung, die sich an allen Eingängen befinden und zusätzliche Informationen zum Gebiet liefern. Etwas besonderes ist der blaue Weg im Norden, der durch das mit Galloway-Rindern beweidete Gebiet führt.
Die Lage der Wege und des Beweidungsgebiets können Sie der aktualisierten Wanderkarte entnehmen.
Wollen Sie uns helfen? Die aktuelle Broschüre des Fördervereins Krickenbecker Seen zeigt mit faszinierenden Farbfotos und sogenannten Mosaiksteinen, wie man die Naturschutzarbeit der Biologischen Station aktiv unterstützen kann und so zur Erhaltung der heimischen Natur beitragen kann.